Hintere Schöntaufspitze (3324 m) aus dem Martelltal

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Skitour von der Enzianhütte (Gasthaus Enzian) durch das Madritschtal zum Madritschjoch und auf die Hintere Schöntaufspitze

Auf die Hintere Schöntaufspitze

Vom Parkplatz im Talschluss vom Martelltal (Enzianhütte-Alpengasthof Enzian) entlang des gut erkennbaren Hüttenwanderweges Richtung Zufallhütte. Erst durch ein Waldstück, bis man auf eine weite freie Fläche unterhalb des Felsabbruches auf dem die Zufallhütte thront, gelangt. Dort auf einer Höhe von etwa 2180 m verlässt man die Aufstiegsspur zur Zufallhütte und steigt rechts über einen steileren Hang in einigen Kehren aufwärts, bis man in einen weiten Talboden gelangt. Ziemlich in der Mitte haltend nur leicht ansteigend Richtung Westen taleinwärts, bis man eine kurze Steilstufe erreicht, dort wo sich das Madritschtal ziemlich verengt. Bei sicheren Verhältnissen kann man im Talgrund bleiben und in einem weiten Rechtsbogen in den weiten Talkessel südlich der Hinteren Schöntaufspitze und der Inneren Pederspitze aufsteigen (dabei passiert man sehr steile seitliche Nord-Nordosthänge).

Etwas sicherer gelangt man in den Talkessel, indem man sich nach dem flachen Talboden rechts hält, über gut gestuftes Gelände in ein Becken südlich der Sonnenwand (2929 m) aufsteigt und von dort etwas sicherer in den Talschluss gelangt. Auf einer Höhe von etwa 2840 m wendet man sich links und steigt über gut gegliedertes Gelände westwärts in das Madritschjoch (3146 m) auf.
Direkt vor dem Joch rechts halten und unterhalb eines Felsrückens zum breiten Südrücken von der Hinteren Schöntaufspitze und in einigen Kehren am Rücken unschwierig aufwärts zum höchsten Punkt mit einem Steinmann und einer Sendeanlage am höchsten Punkt (3325 m).

Abfahrt

Vorwiegend entlang der Aufstiegsroute - bei sehr sicheren Verhältnissen (Firn) kann man direkt vom Gipfel Richtung Osten über sehr steile Hänge in das Madritschtal abfahren. Vor dem letzten Steilhang hinab zur Enzianhütte kann man sich rechts zu den Felsen halten und mit kurzem Gegenanstieg (etwa 20-30 Hm) einen Abstecher zur Zufallhütte machen.

Anmerkung: Die Hintere Schöntaufspitze wird auch gerne am ersten Tag eines mehrtägigen Aufenthaltes (Marteller Hütte oder Zufallhütte) bestiegen. Dabei startet man in Sulden, fährt mit der Gondelbahn auf, steigt von dort über die Pisten zum Madritschjoch und weiter auf den Gipfel auf. Dann hinab in das Martelltal zur gewünschten Unterkunft. Am letzten Tag empfiehlt sich der Aufstieg über die Zufallspitzen auf den Monte Cevedale und danach über die Suldenspitze zurück nach Sulden - super weitere Kombinationsmöglichkeiten!

Tourenvielfalt in der Nähe

 

Unterkunfts- und Einkehrempfehlung
Für viele schöne weitere Unternehmungen im Martelltal empfehlen wir Euch unsere Partnerbetriebe, das Hotel Waldheim und die Zufallhütte, als besonders gute Stützpunkte.

Autoren-Sicherheitsempfehlung
Für euer Erlebnis mit viel Genuss und ohne Kopfschmerzen, empfiehlt es sich, sich von einem Profi begleiten zu lassen. Touren wie diese beinhalten verschiedene Alpine Gefahren, welcher euer Bergführer im Blick hat, sodass ihr das Bergerlebnis mit vollen Zügen genießen könnt!
Einen geeigneten Guide können sie HIER anfragen.

Charakter: Die Hintere Schöntaufspitze (3324 m) mit Ausgangspunkt im Hinteren Martelltal, ist ein prächtiger Skigipfel mit traumhafter Aussicht ins zentrale Ortlergebiet mit direkten Blick auf das Dreigestirn Ortler, Monte Zebru und Königsspitze. Der Gipfelsieg aus dem Martelltal wird ein wenig abgewertet, da der Gipfel aus dem Suldener Skigebiet innerhalb kürzester Zeit erreicht werden kann. Dadurch ergibt sich aber auch ein Vorteil, indem man sich wunderschöne Rundtouren zusammenstellen kann.
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Kartenansicht

Leaflet | Alpenkarte: © Alpenkarte.eu, Kartendaten: OSM Mitwirkende
2075 2382 2690 2998 3305
0 1,63 3,26 4,88 6,51

Kompass Karte

Wetterprognose

Empfehlungen: Unterkunft u. Einkehr, Essen & Trinken, Shoppen & Erleben

Tourenkategorie Skitour, Dreitausender-Skitouren
Gebirgsgruppe Ortler Alpen
Region Martelltal, Zufallhütte & Marteller Hütte, Skitourenregion Martelltal
Talort Martell, 1320 m
Gehzeit Gesamt 3,5-4 Std.
Höhendifferenz Gesamt 1240 Hm
Weglänge Gesamt 6,5 Km
Ausgangspunkt Parkplatz Hintermartell - kurz nach dem Gasthof Enzian im Talschluss vom Martelltal, 2051 m
Schwierigkeit

Skitechnisch mittelschwierig

Exposition S, SO, O
Lawinengefahr

Mitunter bis häufig lawinengefährdet

Lawinenwarndienst Beachten Sie den allgemeinen Lawinenwarndienst!
Beste Jahreszeit Februar bis Anfang Mai
Kartenmaterial Kompass Karte Nr. 52 Vinschgau
Tabacco Karte Blatt 08 Ortlergebiet-Ortles Cevedale
Anfahrt A22 Brennerautobahn zur Ausfahrt Bozen Süd und entlang der Mebo (Schnellstraße) nach Meran. Weiter auf der B 38 Richtung Reschen zur Ortschaft Goldrain. Dort links in das Martelltal bis in den Talschluss nach dem Zufrittsee zum Parkplatz Hintermartell. Aus der Schweiz oder über den Reschenpass kommend in den Vinschgau und Richtung Meran nach Goldrain und rechts in das Martelltal.
Routenplanung
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln Mit der Vinschgerbahn nach Goldrain und von dort mit dem Bus in das Martelltal (https://www.sii.bz.it/).
Parkmöglichkeit Direkt nach dem Alpengasthof Enzian und auch noch wenige Meter weiter taleinwärts.
Einkehrmöglichkeiten Alternativ Bei der Abfahrt mit kleinem Umweg in der Zufallhütte (2265 m) ansonsten am Parkplatz in der Enzianhütte (2051 m).
Autor Ernst Aigner
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